S: Eine Patientin, im Alter von 82 Jahren, wird mit Schmerzen zwischen den Schulterblättern und einem retrosternalen Druckgefühl um 13 Uhr vom Rettungsdienst in die Notfallambulanz gebracht. Sie gibt an etwas schwer Luft zu bekommen und fühlt sich allgemein schwach.

A: Penicillin
M: Amlodipin 10mg 0-0-1/2
P: St.p. Pneumonie (vor 3Jahren), St.p. Cholecystektomie, St.p. Tonsillektomie
L: Frühstück vor 5 Stunden.
E: Vor einer Stunde einsetzender Beschwerdebeginn.
R: Adipositas, Hypertonie

Vitalparameter:

  • RR: 140 / 80 mmHg
  • HF: siehe EKG.
  • AF: 18 / min
  • SpO2: 92 % bei Raumluft, 96% mit 6L O2

Aufgrund dieses EKGs:

 

wurde vom Rettungsdienst / Notarzt vor Ort eine Infarkttherapie eingeleitet:

  • 250mg Aspisol i.v.
  • 4000 IE Heparin
  • 10mg Paspertin
  • 1mg Morphin

Sie klagt jedoch trotz Morphin weiterhin über Schmerzen.


Beim ersten EKG (Notarztwagen) zeigen sich folgende Pathologien (Mehrfachauswahl):


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Daraufhin wird in der Notaufnahme ein weiteres EKG angefertigt:

 

Weiters wird zeitgleich ein Akutlabor abgenommen:

 


Notfalllabor (Mehrfachauswahl):


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Allgemeine EKG Befundung ?

War die Entscheidung des Rettungsdienstpersonals bezüglich einer ACS Therapie korrekt ?

Lösungsvorschlag

Akut-Angiografie: 

Die Akut-Angio zeigt eine fadenförmige dissezierten thrombusbehaftete LAD-Abgangsstenose und eine sign. proximale CX-Stenose. Darüberhinaus findet sich eine signifikante Stenose des ersten diagonalen Astes bei unauffälliger RCA.

Echokardiographisch zeigt sich bei gering eingeschränkter Li-Ventrikelfunktion eine geringgradige Aortenstenose.  

 




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